Aktuell haben Fahrradhelden schon

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Fahrräder an Berliner Heim- und Pflegekinder gespendet




Helfen auch Sie mit und werden Sie ein Fahrradheld!

Für viele Berliner jeden Alters gehört Fahrradfahren zum Alltag. Für die allermeisten Kinder, die wegen Kinderschutz fern von Ihren Familien leben, leider nicht, denn die Betreuungsbudgets sehen die Anschaffung von Fahrrädern nicht vor. Die Fahrradhelden haben sich zum Ziel gesetzt, 1000 Fahrräder für Berliner Heim- und Pflegekinder zu spenden.

Den Kindern ein Stück Normalität in ihrem Leben geben

Ein Fahrrad zu besitzen und mit seinen Freunden durch den Kiez zur nächsten Eisdiele zu fahren, ist eine Selbstverständlichkeit im Leben vieler Kinder. Diese Normalität und dieses Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmung sollten besonders bei den Kindern nicht fehlen, die sich wegen ihrer Traumatisierung im besonderen Maße nach einem Stück Normalität in ihrem Leben sehnen.


Die Fahrradhelden spenden Fahrräder für traumatisierte und seelisch kranke Kinder und Jugendliche in Berlin, die aus Kinderschutzgründen fremduntergebracht sind. Gemeint sind dabei Unterbringungsformen wie z.B. betreutes Wohnen, Wohngruppen, Erziehungsstellen und auch Pflegefamilien.

Kaum zu glauben: 97 % der wegen Kinderschutz fremd untergebrachten Kinder besitzen entweder ein kaputtes oder überhaupt kein Fahrrad. Verantwortung für den eigenen Fahrradbesitz zu übernehmen ist eine spannende und abenteuerliche Aufgabe für ein Kind und stärkt das Selbst- und Verantwortungsbewusstsein. Wenn man mit diesem Besitz dann noch das neue Lebensumfeld besser kennenlernen und sich mobil und selbstbestimmt ausleben kann, ist das dann nicht ein Traum?

Pädagogen und Fahrrad-Profis kümmern sich um die Kinder und Jugendlichen

Die beteiligten freien Träger der Berliner Kinder- und Jugendhilfe sowie die Mitarbeiter von dare gewährleisten ein pädagogisch sinnvolles Arbeitsumfeld des Projektes. So erfolgt z.B. die Auswahl der Fahrräder spezifisch für das jeweilige Kind mit seinen besonderen Fähigkeiten und Ansprüchen. Es werden Sportpatenschaften ins Leben gerufen und begleitet sowie Fahrradtouren organisiert. Sportpädagogen und Sportwissenschaftler begleiten das Projekt.

Die Fahrrad-Profis vom Zweirad-Center-Stadler GmbH (Deutschlands größtes Zweiradcenter) kümmern sich um alle technischen Aspekte und machen auch die kaputten Fahrräder wieder verkehrstüchtig, die grundsätzlich noch verkehrstauglich sind.

Das Hilfsprojekt Fahrradhelden wurde im Vorfeld auf seine pädagogische Langzeitwirkung gemessen. Im Pilotprojekt wurden schon mehr als 100 hilfsbedürftigen Kindern ein Fahrrad, Reparatur-Workshops, Verkehrsunterricht und Patenschaften für gemeinsame Fahrradtouren geschenkt. Das große Ziel der Fahrradhelden ist nun: 1000!

dare hilft seit fünf Jahren traumatisierten und seelisch kranken Kindern, die wegen Kinderschutz fremd untergebracht sind und bringt ihnen ein Stück „Normalität“. Auf diesem Gebiet ist dare Experte und bietet professionelles Sozialmanagement. Der Filialleiter vom Zweirad-Center-Stadler GmbH Herr Zimmerer und sein Mitarbeiterteam sorgen pro bono für die notwendige Logistik, Reparatur, Workshops und Expertise. Kooperierende freie Träger der Berliner Kinder u. Jugendhilfe, Sportpädagogen sowie zahlreiche Unterstützer aus der Wirtschaft und dem Bürgerlichen Engagement sorgen für notwendige Ressourcen und Wissenstransfer.

Was sagen andere über uns?


Jasmin Tabatabai

Das Fahrradfahren lernen gehört für mich zu meinen Kindheitselebnissen einfach dazu. Ich finde es sehr traurig, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Kinder ein Fahrrad besitzen und damit ein Stückchen Freiheit und Selbstbestimmtheit genießen können. Von daher freue ich mich sehr über diese Aktion.  



Christiane Paul

Ich finde, „100 Fahrräder für 100 Kids” ist ein tolles Projekt. Fahrräder bedeuten Mobilität. Meine Kinder fahren gerne durch unseren Kiez. Sie erledigen selber Dinge damit. Fahrradfahren hat mit Individualität zu tun.   



Dominic Raacke

Ich fahre sehr gerne Fahrrad und bin in der Stadt oft schneller als die meisten Autos. Dazu ist man selbstbestimmt und sicher unterwegs. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit, um das Freiheitsgefühl voll auszukosten.